Google hat in den letzten Monaten durch grundlegende Anpassungen in seinem Suchalgorithmus die SEO-Szene ordentlich „durcheinander gerüttelt“.

Das Ziel war dabei eindeutig: schlecht- und überoptimierte Seiten abstrafen, hochwertige und namhafte Websites aufwerten. Dazu gab es vor allem drei Updates – Panda, Penguin und Venice.

Was geschah bei Panda?

Im Zuge des Panda-Updates im August 2011 wurden insbesondere Websites mit hochwertigen Inhalten aufgewertet. Solche Seiten, die extrem viele einfache Artikel ohne großen Mehrwert hatten oder bloße Namenssuchmaschinen sind, waren die Verlierer. Dazu zählten etwa ciao.de, wer-weiss-was.de oder yasni.de. Gewinner waren vor allem die etablierten Nachrichtenportale wie stern.de oder focus.de. Auch Facebook hat profitiert.

Bei der Bestimmung der Hochwertigkeit der Inhalte war beispielsweise die Aufenthaltsdauer auf der jeweiligen Website entscheidend. Sind die Besucher lange auf der gefundenen Seite verweilt, spricht dies für gute Inhalte. Auch die Präsenz und Relevanz in den sozialen Netzwerken war und ist ausschlaggebend.

Welche folgen hatte Penguin?

Beim zweiten großen Update Penguin ging es nun weniger um die Onpage-Eigenschaften der Seiten sondern hauptsächlich um die Backlink-Struktur. Adressaten der Anpassung waren solche Websites, die vorrangig durch Black-Hat Methoden nach vorn optimiert wurden. Abgestraft wurden vor allem zwei Eigenschaften:

  • zu viele Keywordlinks
  • Links von minderwertigen Websites (Seiten, die vor allem für SEO-Maßnahmen erstellt wurden)

Update Venice – lokale Unternehmen rücken in den Fokus

Durch das letzte große Update rücken insbesondere lokale Anbieter in den Vordergrund. Gibt man nun etwa „Rechtsanwalt“ bei Google ein, sollen vor allem Anwälte aus der Stadt oder Region angezeigt werden.

Fazit der Updates

Google versucht stetig seinen Suchalgorithmus aufzuwerten. Ziel ist es, die tatsächlich besten Websites zu den Suchanfragen rauszufiltern und den Besuchern so optimale Ergebnisse zu liefern. Im Ergebnis lässt sich für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung folgendes festhalten:

  1. Die Internetseite bzw. das Internetportal sollte gute Inhalte aufweisen, die einen eindeutigen Mehrwert bieten.
  2. Eine natürliche Linkstruktur mit wenig Keywordlinks und seriösen sowie relevanten Backlinks sollte aufgebaut werden.
  3. Die sozialen Netzwerke wie Facebook, Google Plus oder Twitter für die eigene Präsenz nutzen.
  4. Im Zweifel lieber eine monothematische Website mit entsprechender Domain aufbauen.

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